© ABUS

Kriminalstatistik

Die Pandemie geht – die Einbrecher kommen zurück

Die Anzahl der Straftaten in Deutschland ist nach vielen Jahren rückläufiger Zahlen im Jahr 2022 erstmals wieder angestiegen – insgesamt wurden 5,62 Millionen Straftaten registriert. Unter dem Strich sind das deutlich über 15.000 Straftaten pro Tag. Dies geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2022 vor.

Mehr Diebstähle, mehr Einbrüche

Etwa ein Drittel der insgesamt 5,62 Millionen verzeichneten Straftaten entfallen auf Diebstahlsdelikte, dazu zählen auch die 65.908 gemeldeten Wohnungseinbrüche. Die Zahl bedeutet einen Anstieg von 21,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Entstanden sind Schäden von mehr als 200 Millionen Euro. Und damit zeigt sich: Die Jahre der sinkenden Einbruchzahlen sind vorbei – die Pandemie verschwindet, die Einbrecher kehren zurück!

So setzen sich die Zahlen zusammen

In der Pandemie haben viele Bürger in hochwertige E-Bikes oder Gasgrills investiert. Daher haben es Täter immer wieder auf Wertsachen aus Kellerräumen oder Waschküchen abgesehen. So setzen sich die Einbruchszahlen zusammen:

 

Einbruchszahlen aufgeschlüsselt

So wird eingebrochen

Fenster sowie Haus-, Wohnungs- und Terrassentüren bleiben die bevorzugten Zugangswege von Einbrechern. Diese Unterschiede bestehen zwischen Häusern und Wohnungen:

 

Wie wird eingebrochen?

Geringe Chance auf Aufklärung

Knapp 60 Prozent der Straftaten können aufgeklärt werden. Bei Wohnungseinbrüchen liegt die Aufklärungsquote bei gerade einmal 16,1 Prozent – im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 3,4 Prozent.

Aufklärrate

Effektiver Einbruchschutz

Die gute Nachricht ist: Weit über ein Drittel aller Einbrüche scheitert daran, dass Häuser und Wohnungen gut gesichert sind.

Verhinderte Einbrüche

Pressemitteilung zum Download

Kriminalstatistik 2022 © ABUS

Polizeiliche Kriminalstatistik 2022

Datei (zip) - 22,9 MB
Loading ...